Am vergangenen Samstag fand in Leeste die dritte Kräuterwanderung statt. Die Teilnehmer gingen mit der Weyher FÖJ-lerin Ulrike Paschedag unter extremen Hitzebedingungen auf eine heiße kulinarische Entdeckungstour unbekannter Geschmacksträger.
Start war an der Naturschutzstation auf dem NABU-Gelände an der Böttcherei. Dort verkosteten die Teilnehmer die Blütenblätter der Taglilie aus dem Blumenrondell. „Man kann sie wie Zucchini-Blüten füllen, braten und roh essen“, verriet Ulrike Paschedag, die in Weyhe gerade ihr Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) absolviert. Wenn auch anfangs etwas zögerlich, probierte die zehnköpfige Gruppe, und war vom süßen Geschmack der Taglilie angenehm überrascht.
Die angehende Osnabrücker Studentin für Latein und Deutsch, Ulrike Paschedag, hat eine große Liebe zu Kräutern. Die fing bereits mit elf Jahren und einer Kräuterwanderung in Österreich an. Damals kam die Schülerin auf den Kräuter-Geschmack und bildete sich immer weiter.Die interessierten Teilnehmer waren vom umfangreichen Wissen Paschedags beeindruckt. Sie kennt alles, was grünt und blüht rund um das Böttchers Moor mit seinen Wegseitenräumen bis hin zur neuen Forstfläche an der Böttcherei: Ob Löwenzahn, Distel, Brennnessel, Knoblauchranke, Goldrute, oder Klettlabkraut – selbst dem Girsch bescheinigte sie positive Eigenschaften.
Nach zweieinhalb Stunden endete die Wanderung mit einen leckeren Snack aus Wildkräutern in der NABU-Station an der Böttcherei.

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