Aus der Nachbarschaft

Loading...

Montag, 28. Juni 2010

Ferienaktion des Leester Schäferhundevereins

Der Leester Schäferhundverein beteiligte sich in diesem Sommer an der Ferienkiste.
Einen Nachmittag voller neuer Informationen und viel Action erlebten jetzt mehr als 40 Kinder am Sonnabendnachmittag. Die Ortsgruppe Weyhe-Leeste des Schäferhundevereins hatte sich für die jungen Teilnehmer der Ferienkiste eine bunte Vielfalt ausgedacht.
Da gab es - zum Beispiel - Informationen über die drei verschiedenen Prüfungen, an denen die Hunde teilnehmen können: Begleit-, Schutz- und Rettungshundprüfung. Die Kleinen lernten einiges darüber, wie man seinen Vierbeiner an Gehorsam gewöhnt - oder auch darüber, wie ein Hund auch ohne Leine bestimmte Befehle befolgt. Erklärungen zu diesen Themen lieferten Yvonne Krensellack, die Pressewartin des Vereins, sowie Lutz Stammwitz. Auch die Anatomie des Hundes wurde zum Thema, die Kinder staunten nicht schlecht über die insgesamt 42 Zähne, die so ein Tier hat.
Die Mitglieder des Vereins waren natürlich mit ihren Schäferhunden vor Ort und zeigten eine ganze Reihe unterschiedlicher Abläufe.
Ab und zu durften die Kinder richtig selbst aktiv werden. Es wurde zum Beispiel getestet, ob denn nun eigentlich ein Kind oder ein Hund schneller laufen kann. Doch selbst bei einem Vorsprung, der schon fast die halbe Strecke betrug, gewannen beim Wettrennen immer die Vierbeiner. 
Den Rettungshund und seine Einsatzmöglichkeiten erklärte dann Elke Duden mit ihrem Hund Ronya. Die zwei zeigten, wie solche Vorgänge ablaufen und was ein Hund alles beherrschen muss. Ganz stolz trug die zwölfjährige Friederike Duden ihr Wissen zum Thema dazu bei - denn schließlich war sie selbst schon bei einem Lehrgang dabei gewesen.
Richtig quirlig wurde es dann nach der Pause: Nachdem sich die Kinder und ihre erwachsenen Begleiter mit selbstgebackenem Kuchen gestärkt hatten, waren die verschiedenen Bereiche der Schutzdienstarbeit eines Hundes an der Reihe. Dazu hatte sich Jaan Koldeweyh eine Schutzhose übergezogen, denn beim Aufspüren, Verbellen und Anspringen werden die Krallen der Tiere schon mal schnell unangenehm. Koldeweyh ließ einen Hund an einem Stück Stoff an einer Leine ziehen und holte für die andere Seite des "Tauziehens" ein paar Kinder herzu. Die mussten dann erstaunt feststellen, dass erst drei von ihnen die Leine halten konnten.
Immer wieder versammelte Koldeweyh kleine Gruppen von Kindern um sich, um zu demonstrieren, wie ein Tier einen Gesuchten auch in einer großen Menschenmenge oder sogar in einem Versteck aufspüren kann. Und bei der Abschlussfrage "Wer hat Angst vorm großen Hund?" meldete sich dann auch niemand mehr, denn bei so viel Nähe zu den großen Tieren verloren die Kinder jegliche Scheu vor den Schäferhund.
Quelle: Syker Kurier, Seite 5, 28.06.2010

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen